Kontrollkette

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Kontrollkette

Als Kontrollkette, englisch ‚chain of custody’, bezeichnet man die lückenlose Dokumentation der Bearbeitung einer im Labor zu untersuchenden Probe. Dies beinhaltet alle Arbeitsschritte von der Identifikation des Probanden mittels Lichtbildausweis und der Probennahme über den Probentransport ins Labor bis hin zur Untersuchung der Probe und der Erstellung des Laborbefundes oder des schriftlichen Gutachtens. Jeder Schritt wird hierbei genauestens schriftlich festgehalten, sodass zu einem späteren Zeitpunkt jeder Zeit nachvollziehbar ist, Wer, wie, wo und wann die Probe bearbeitet hat. Auch die Untersuchungsergebnisse werden zusammen mit dem Probenmaterial archiviert und damit solange aufbewahrt, wie es die jeweiligen Richtlinien festschreiben. Diese Vorgehensweise der Anwendung der Kontrollkette ist besonders bei forensischen Fragestellungen wichtig, falls der Proband oder die, die Untersuchung anfordernde Stelle, später (ggf. bei einer Gerichtsverhandlung) Fragen zum Untersuchungsablauf haben sollten oder das Untersuchungsergebnis angezweifelt wird.

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